Archiv aus den Jahren 2006 bis 2009

Sping' weiter zum Jahr:

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Daten über das 17. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 21. - So, den 24. September 2006

auf dem Rittergut Lützensömmern (bei Erfurt)

mit 89 Frauen

 

Foto-Galerie

Bericht zum 17. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2006)

Am 21.- 24. September 2006 trafen sich rund 90 Tischlerinnen im Rittergut Lützensömmern in Thüringen.

Bundesweit von Flensburg bis Nürnberg, von Aachen bis Dresden reisten Tischlerinnen an, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzten. Zwei Gäste aus Frankreich und den Niederlanden und das ausgewogene Verhältnis von alt bis jung ( 17 – 63 Jahre ) gab dem Treffen eine besondere Note.

Das dreitägige Veranstaltungsprogramm umfasste Arbeit in den Regionalgruppen, Vorstellungsrunden ,Raum für Kultur und Gespräch und interessante Workshops, die den Frauen Gelegenheit boten sich in ein CAD- Programm oder die Beleuchtungstechnik von der Firma Rettich einzufuchsen oder sich in Kalkulation, Kommunikation und  Gestaltung von Firmenmaterial fit zu machen. Werkzeug schärfen der historischen Art, wie ging das mit der Ziehklinge ? Inspiration und neue Nischen finden durch das Kombinieren von Gewerken war beim Buchbinden, Restaurieren, Holzschnitzen, Siebdruck und Lehmbau möglich.

Die zahlreichen Workshops konnten nur durch die Förderung des Bundesministerium BMFSFJ angeboten werden.

 

Flyer des Treffens

Vielen Dank ans Orgateam 2006

Gunilla Carsten, Tatjana Gerlach, Bianca Hackl, Barbara Kresler, Anna Maas, Jeanine Morack, ninjah binga, Anna Ulbricht.

 

 

Daten über das 18. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 23. - So, den 26. September 2007

im Seminarhotel Gut Frohberg (bei Dresden)

83 Frauen

 

Foto-Galerie

Zeitungsartikel zum 18. bundesweites Tischlerinnentreffen (2007)

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2007

Verena Beissel, Britta Guhse, Almut Holz, Shirin Kunze, Grit Lehmann, Andrea Penner, Annelie Sawitzki.

 

 

Daten über das 19. überregionale Tischlerinnentreffen

Do, den 18. - So, den 21. September 2008

auf Schloss Buchenau (bei Kassel)

mit 123 Frauen und 9 Kindern

 

Foto-Galerie

Photographin: Isabel Winarsch, web >> www.isabelwinarsch.de

Bericht vom 19. überregionalen Tischlerinnentreffen (2008)

Pressereferentin: Kathrin Albrecht, web >> www.artalbrecht.com

 

Das diesjährige Tischlerinnentreffen im September auf Schloß Buchenau bot Fachfrauen der Holzbranche ein spannendes Forum für Austausch, Vernetzung und Weiterbildung.

 

Als Meisterinnen, Gesellinnen, Technikerinnen, Gestalterinnen, Restauratorinnen, Kursleiterinnen, als Selbstständige und Angestellte, im Handwerk, im öffentlichen Dienst oder in der Industrie - Fachfrauen der Holzbranche sind heute überall präsent.Trotzdem befinden sie sich in einer Berufswelt, in der Frauen häufig eine Minderheit, wenn nicht sogar die Einzelrolle im Betriebsalltag, darstellen und sich häufig mit den daraus resultierenden Problemstellungen konfrontiert sehen. Ein Missstand, dem das bundesweite Tischlerinnentreffen seit fast 20 Jahren eine Plattform entgegenstellt. An jährlich wechselnden Veranstaltungsorten können sich am Holzhandwerk interessierte Frauen vernetzen; dieses Jahr fanden die Diskussionsrunden und Workshops auf Schloß Buchenau bei Fulda statt.

 

Vielen tat es gut, sich einmal nur “unter Frauen und Kolleginnen” treffen zu können. Die meisten suchten den kreativen Austausch sowie Impulse durch Gleichgesinnte, und fanden Anregungen, Tipps und jede Menge Hilfestellung für das tägliche berufliche Sein.

 

Darüber hinaus vermittelten fachbezogene Workshop-Einheiten einen Einstieg in verschiedene Bearbeitungsformen von Holz und anderen Materialien, wie z. B. das Holzbildhauen, die Kunst des Betongießens, der Siebdruck auf Holz oder das Gestalten von Metall. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Workshops, in denen Grundlagen zum Zeit- und Selbstmanagement sowie zur geschlechtersensiblen und gewaltfreien Kommunikation vermittelt wurden.

 

Von dem breiten Angebot konnten mehr als 100 Teilnehmerinnen im Alter von 19 bis 63 Jahren profitieren, der Altersdurchschnitt lag bei 32 Jahren. 2/3 der Frauen waren entweder beruflich im Tischlerhandwerk verwurzelt oder suchten gezielt den Weg zurück zum Werkstoff Holz. Aus den anderen Berufsgruppen waren vor allem die Pädagoginnen und Gestalterinnen in der Mehrzahl vertreten. Besonders familien- und weiterbildungsfreundlich empfanden teilnehmende Mütter die organisierte Kinderbetreuung vor Ort.

 

Aber nicht nur innerfamiliär funktionierte das Tischlerinnentreffen generationsübergreifend: Die berufliche Hierarchie zwischen Meisterin und Auszubildender besteht an einem solchen Wochenende nicht; viel mehr können gerade die Jungen den Erfahreneren auf Augenhöhe begegnen.

 

Das ehrenamtliche Organisationsteam für das nächste Tischlerinnentreffen 2009 wurde bereits auf Schloß Buchenau gewählt und ermittelt derzeit Termin und Veranstaltungsort des nächsten Treffens. Interessierte Holzfachfrauen finden weiterführende Informationen im Internet unter www.tischlerinnen.de

 

 

 

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2008

Vanessa Charlemagne, Katja Dostmann, Almuth Gentner, Franziska Hüttry, Esther-Marie Kröger, Melanie Kyrieleis, Michaela Lehner, Patricia Schmolke, Isabel Winarsch, Sonja Zinser

 

 

2008-2009: unsere zweite Internetseite entsteht

Daten über das 20. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 03. - So, den 06. September 2009

auf Schloss Windischleuba (bei Leipzig)

mit 127 Frauen und 7 Kindern

 

Foto-Galerie

Bericht vom 20. bundesweites Tischlerinnentreffen (2009)

von Sunna Huygen

 

Es gab und gibt sie: Frauen im Schreinerhandwerk

 

In diesem Jahr kamen über 125 von ihnen zum 20. bundesweiten Tischlerinnentreffen zusammen. Dieses "selbstorganisierte Treffen zur Weiterbildung und Vernetzung von Tischlerinnen und Handwerkerinnen" fand vom 3. - 6. September in Windischleuba in der Nähe von Altenburg/ Thüringen statt.

 

Die Teilnehmerinnen hatten die Wahl unter 20 Workshops verschiedenster Ausrichtung, von "energieeffizientes Bauen" und Kettensägenkurs, über Zimmereiverbindungen und Elektrik, bis hin zu "gewaltfreie Kommunikation" und "selbständig ohne Meisterbrief". Sie diskutierten über Zukunft, die spannendsten Maschinenneuheiten und über das Problem, Familie und Werkstatt unter einen Hut zu bekommen; sie vernetzten sich in Regionalgruppen und manch eine Suchende erfuhr Adressen von Handwerksbetrieben, in der das Ausbilden von Frauen zur Normalität gehört.

 

Nicht zuletzt wurde das Jubiläum groß gefeiert, die Geburtstagstorte mit dem Fuchsschwanz angeschnitten und bis zum Morgen getanzt.

 

Die Frauen reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an (lediglich das Saarland war nicht vertreten), eine sogar aus Frankreich und eine aus Südtirol. Über 30 Prozent kamen zum ersten Mal, die jüngste war 18, die älteste über 60 Jahre. Um auch Müttern ohne Babysitter zuhause die Teilnahme zu ermöglichen, wurde eine umfangreiche Kinderbetreuung angeboten, die gerne in Anspruch genommen wurde.

 

Das Tischlerinnentreffen zeichnet sich dadurch aus, dass Auszubildende, Gesellinnen, Meisterinnen und Interessierte gleichberechtigt nebeneinander stehen, sodass Austausch unter Frauen in ähnlichen Situationen, aber auch über die Hierarchiegrenzen hinweg, möglich ist. Viele von uns erleben ihren Arbeitsalltag hauptsächlich mit männlichen Kollegen und es tut gut, an vier Tagen im Jahr eine unter vielen zu sein.

 

Außerdem besteht dieses Treffen aus sich selbst heraus. Am Ende eines jeden Treffens findet sich eine Handvoll Frauen, die das nächste im Laufe des Jahres ehrenamtlich vorbereiten. So bekommt jedes Tischlerinnentreffen seine eigene persönliche Note derer, die es vorbereiten - und natürlich derer, die es durch ihre Teilnahme mit Leben füllen.

 

Das Resümee am Ende dieses Treffens war durchweg positiv. Es gibt Frauen im Tischlerhandwerk und es wird sie weiterhin geben. Freuen wir uns auf die nächsten zwanzig Jahre!

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2009

Sunna Huygen, Nathalie Jansen, Susanne Kanzler, Sonja Nabert, Jutta Neugebauer, Vera Stürzebecher, Judith Teiner, Michal Rensing, Kamila Saadeldinova, Regina Sander, Isa Weitz, Sabine Zöller.