Archiv aus den Jahren 2000 bis 2005

Sping' weiter zum Jahr:

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Daten über das 11. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 14. - So, den 17. September 2000

im Jugendhof Bessunger Forst (bei Frankfurt)

mit 109 Frauen

Foto-Galerie

Workshop Schnitzen
Workshop Biologische Oberflächen
Workshop Meister- und Gesellenstückbesprechung
Workshop Werkzeuge schärfen
Workshop Baumbestimmung und Forstwirtschaft
Abendprogramm
Orgateam für's 11. TT

Bericht vom 11. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2000)

von Claudia Zöllner

 

Von Allemannisch bis Berliner Schnauze

 

Na, wie viele haben wir auf der Liste? Es ist Samstagnachmittag, auf die Frage hin hebt Andrea etwas müde den Kopf: „Es geht auf die hundert zu, aber alle haben sich noch nicht angemeldet.“ 109 Frauen lautet am Sonntag die Bilanz des Tischlerinnen-Treffens 2000. Wir, die zehn vom Orga-Team, könnten wirklich stolz auf uns sein und sind – völlig groggy.

 

Es waren ja nicht nur diese vier Tage im September – von Donnerstagabend bis Sonntagmittag volles Programm. Schon im Januar war das Tagungshaus „Bessunger Forst“ bei Darmstadt als Treffpunkt auserkoren worden. Dann wurde das Programm festgelegt: Ein Mix aus Theorie und Praxis sollte es sein. Und die Listen, die am ersten Abend des Treffens aushängen, sind schnell voll – ein bisschen zu schnell, denn viele Frauen kommen erst in der Nacht oder am Freitag. Zur Wahl stehen: Das Herstellen von Intarsien, Holzbildhauern, ökologische Baustoffe, Verkaufstraining, die Geschichte der Tischlerinnen, eine Waldbegehung, Werkzeugschärfen, Kehlfräsen, biologische Oberflächenmaterialien, die Meisterinnen-Prüfung und die Frage „Wie schnitze ich mir einen erfolgreichen Betrieb“. Ob Azubi, ob Gesellin, ob Meisterin – für jede ist etwas dabei.

 

Manche sind von weit her gekommen, viele aus Berlin, eine von Rügen, aber eine auch aus dem nächsten Dorf. Eine bunte Mischung nicht nur vom Alter her, auch das Temperament reicht von der frechen Berliner Schnauze bis zum norddeutschen Understatement.

 

Samstagabend bieten „Caspar und Bianca“ ein Kabarett-Programm von Frauen für Frauen, Lieder zwischen Lachen und Weinen. Das regnerische Wetter draußen lässt es drinnen in dem vollen Raum gemütlich werden. Aber danach sorgt die Tombola noch einmal dafür, dass der Adrenalinspiegel steigt, denn welche hätte nicht gerne einen Schwingschleifer oder einen Akku-Schrauber?

 

Dieses Jahr trugen neben der Gewerkschaft Holz und Kunststoff zahlreiche Firmen durch ihre finanzielle Unterstützung dazu bei, dass das Programm durchgeführt werden konnte.

Flyer des Treffens

Alternativer Text Flyer 2000

Wir danken dem Orgateam 2000

Regina Adamczak, Anja Frieber, Conny Hutter, Rita Lehmann, Andrea Vohwinkel, Ulrike Wude, Arite Zander, Sabine Zöller, Claudia Zöllner, Anja Zogel.

 

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Daten über das 12. bundesweite Schreinerinnentreffen

Do, den 13. - So, den 26. September 2001

auf Schloss Rechenberg (bei Stuttgart)

mit 80 Frauen

Foto-Galerie

Bericht vom 12. bundesweiten Schreinerinnentreffen (2001)

Die knapp 100 Teilnehmerinnen sind Fachfrauen aus allen Bereichen des Tischlerinnnberufes: Meisterinnen und Gestalterinnen, Gesellinnen und Auszubildende, Selbstständige und Angestellte. Oft die einzige Frau im Berufsalltag und in der Werkstatt, war dieses Wochenende eine hundertprozentige Frauensache.

Tischlerinnen sind noch immer eine Minderheit in ihrem Beruf und werden regelmäßig mit den daraus resultierenden Problemstellungen konfrontiert. Das jährliche Treffen bietet ein wichtiges Forum für Austausches, Vernetzung und Weiterbildung der Frauen.

Entstanden aus den Zusammenkünften der selbstverwalteten ökologischen Betriebe in den 80er Jahren wird diese Veranstaltung seitdem von ehrenamtlich tätigen, jährlich wechselnden Organisationsteams vorbereitet. Neben dem einstigen Schwerpunkt des gegenseitigen Erfahrungsaustausches nehmen mittlerweile auch der Bereich Weiterbildung und die Perspektivenbestimmung einen großen Raum ein.

Steigende Teilnehmerinnenzahlen belegen die Aktualität der Themenstellungen. Kennenlernen und Wiedersehen war das Thema des ersten Abends. Eine große Vorstellungsrunde leitete den persönliche Austausch ein. Beruflicher Werdegang, Schwierigkeiten im Berufsalltag, Situation des Arbeitsmarktes, Beruf und Kind, Zukunftsperspektiven, persönliche Berufsziele waren u.a. die Themen, die die Frauen während der gesamten Veranstaltung begleiteten. Ein eigens dafür erstellter Fragebogen gab den Tischlerinnen die Möglichkeit aus ihrer Perspektive Stellung zu beziehen. Freitag und Samstag boten ein umfangreiches Workshopprogramm. Abgestimmt auf die Interessen der unterschiedlichen Teilnehmerinnen war das Angebot sehr weitgefasst: Waldbegehung, Zinkenfräsen, Kettensägen, Holzbildhauen, keilverleimten Sitzflächen, Drechseln, Intarsienarbeiten, Freihandzeichnen, biologische Oberflächen, Restauration, Altbausanierung, Passivhaus, Angebotserstellung, CAD, Marketing, Existenzgründung, Situation der Frauen im Tischlerhandwerk, Arbeitsrecht, Wendo.

Während der ganzen Veranstaltung standen den Frauen Infotische von Schulen und Verbänden von unterstützenden Firmen, der Holz-BG , einer Krankenkasse sowie eine Fachbuchsammlung zur Verfügung. Infotafeln boten die Möglichkeit Arbeitsplatzempfehlungen, Stellengesuche, Auslandskontakte,Informatives und Interessantes auszutauschen.

Das kulturelle Abendprogramm bot Spass und Unterhaltung nach einem ausgefüllten Tagesablauf. Im Gewölbekeller des ansprechenden Veranstaltungsortes Schloss Rechenberg bei Crailsheim stellte sich das Orgateam im Rahmen einer Berufsmodenschau vor. Eine Trommlerinnengruppe und eine Frauenacapellagruppe sorgten für Stimmung. Die alljährliche Tombola mit attraktiven Sachspenden und einem CAD-Programm als Hauptpreis wurde begeistert aufgenommen.

Im Abschlussplenum spiegelte sich die Stimmung des Treffens wider: erschöpft nach einem ausgefüllten Wochenende, gestärkt für den Alltag im Beruf. Das nächste Treffen wird 2002 in Berlin stattfinden.

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2001

Suzan Gürenci, Birgit Hanus, Silvia Kiefer, Tanja König, Melanie Kyrieleis, Conny Müller, Marion Schacht, Anne Schumann, Tanja Tauscher, Sabine Wiest.

 

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Daten über das 13. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 17. - So, den 20. Oktober 2002

im Stadtteilzentrum "Alte Feuerwache e.V.", Berlin

mit 100 Frauen

Foto-Galerie

Bericht vom 13. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2002)

Falls ein Bericht oder Zeitungsartikel aus dieser Zeit existiert, freuen wir uns sehr über die Zusendung.

E-Mail schreiben

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2002

Christina Böder, Gudrun Christall, Sandra (Sasha) Hentschel, Silja Hüffmeier, Karo Kalmbach, Annette Otto, Claudia Regel, Nina Thiergärtner, Uta Wilczok.

 

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Daten über das 14. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 23. - So, den 26. Oktober 2003

in der Bildungsstätte Einschlingen (bei Bielefeld)

mit 72 Frauen

Foto-Galerie

Bericht vom 14. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2003)

geschrieben von der Organisationsgruppe

 

Das 14. Bundesweite Tischlerinnentreffen fand vom 23.10.-26.10.2003 in der Bildungsstätte Einschlingen statt.

 

Die Organisatorinnen eingeschlossen belief sich die Zahl der Teilnehmerinnen auf 72 Frauen. Die Gesellinnen waren davon mit 46 am stärksten vertreten, davon waren 31 in Anstellung, 8 im Studium, 4 auf Wanderschaft und 3 Frauen momentan ohne Arbeit. Des weiteren waren 16 Frauen zum ersten Mal auf einem Tischlerinnentreffen, die übrigen bereits 2 Mal und öfter.


In der Vorstellungsrunde am Abend des Anreisetages wurden die Erwartungen der Teilnehmerinnen deutlich: Neben dem Lernen und Ausprobieren in Workshops und/oder durch Gespräche von Erfahrungen anderer und dem Austausch über mögliche persönliche Berufsperspektiven nimmt immer auch der Aspekt, wie behaupte ich mich als Frau in der jeweiligen Position in einem sogenannten Männerberuf ein großen Stellenwert ein.

Für diese Wünsche und Erwartungen bot das Programm vielfältige Möglichkeiten:
In Workshops, wie Kalimbabau (Daumenklavier), Handpuppen schnitzen, Wildholzmöbelbau und Holzbildhauen- konnten die Teilnehmerinnen Techniken des Holzhandwerks jenseits des Arbeitsalltages ausprobieren und sich so ein Bild über die Vielseitigkeit und Kreativität des Berufes machen. Beim Handpuppen schnitzen ging es beispielsweise darum „Charakterköpfe“ herzustellen. Es wurde Theoretisches über Proportionen und Materialwahl vermittelt und die Handhabung der verschiedensten Schnitzwerkzeuge erläutert und geübt.
In anderen fachbezogen praktischen Workshops wie „Arbeiten mit der Kettensäge, Formfräsen und Ökologische Oberflächen“ stand das Erlernen besonderer handwerklicher Techniken im Vordergrund.
Bei der Waldbegehung mit einer Forstwirtin und auch im dem Workshop „Holzhandel/ Forstwirtschaft“ konnten die Frauen Wissenswertes über Holz als Rohstoff und Ware und nachhaltige Forstwirtschaft erfahren.
Die theoretischen Workshops „Existenzgründung“ und „Kalkulation“ fanden großen Zuspruch bei Gesellinnen und Meisterinnen. Hier erhielten sie fachkompetente Beratung zum Weg in die eigene Selbständigkeit, bzw. konnten den Rahmen nutzen um Ihre eigenen Vermarktungsstrategien zu reflektieren.
Da auf dem vorangegangenen Tischlerinnentreffen ein ausgesprochen großes Interesse am Thema „Arbeiten im Ausland“ bestand, wurde es dieses Jahr in Form eines Workshops angeboten. Dort wurden die Teilnehmerinnen umfassend über Arbeitsmöglichkeiten im europäischen Ausland und die damit verbundenen Formalitäten informiert. Über den Workshop hinaus berichteten Frauen, die bereits im Ausland gearbeitet haben, in einen selbstinitiierten Forum für Interessierte über ihre Erfahrungen.
Die Wandergesellinnen boten einen offene Informationsaustausch zum Thema Wanderschaft an. Insbesondere die Teilnehmerinnen in Ausbildung fühlten sich von diesem Thema angesprochen.
Die Workshops Rhetorik und Wendo wurden gut angenommen, da sie konkret die Möglichkeit boten, die eigenen Handlungskompetenzen gegenüber verbaler, aber auch tätlicher Diskriminierung seitens Mitschülern, Lehrern, Kollegen, Vorgesetzten und Kunden auszubauen, bzw. zu festigen.
Bedauerlich war der Ausfall der Workshops „CAD“ (Computer gestütztes Zeichen ) und des Workshops „Dachausbau“, sowie das nur äußerst geringe Interesse an dem Kurs „Erste Hilfe Sofortmaßnahmen“.

 

Bei den Vorbereitungen des immerhin schon 14. bundesweiten Tischlerinnentreffens stellten wir für uns als Organisationsgruppe Reflektionsbedarf über die „Institution“ Tischlerinnentreffen und deren Wirkungsgrad fest. Daraus entwickelte sich die Idee der „Zukunftswerkstatt Tischlerinnentreffen“.
In Frau Vera Wiehe von der WEGE (Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld) fanden wir die geeignete Referentin / Partnerin unser Anliegen an alle Teilnehmerinnen des diesjährigen Treffens heran zu tragen. Uns war es wichtig diese Fragen auf dem Treffen allen Frauen zu stellen und von Beginn des Treffens an in „ihren Köpfen zu bewegen“.
Der einleitende Vortrag zum Thema am Freitag vormittag erläutere die Herangehensweise an eine mögliche Neustrukturierung ( Wo stehen wir?, Was wollen wir?, Wie kommen wir zum Ziel? ). Daraus entwickelte sich schnell eine Diskussion unter den Tischlerinnen, für die zu dem Zeitpunkt leider nicht ausreichend Zeit war. Diese Punkte wurden aber in der offenen Diskussionsrunde am Abend und in dem Workshop erneut aufgegriffen.
Die wichtigsten Kritikpunkte lauteten:

  • mangelnde Werbung, vorhandene Institutionen werden zu wenig heran gezogen
  • fehlende weiterführende Strukturen jenseits der jährlichen Treffen
  • jede Organisationsgruppe fängt mit den Vorbereitungen von vorne an
  • nicht funktionierender veralteter Internetauftritt

Einige Lösungsansätze sind im Workshop auf den Weg gebracht und von den anderen Frauen im Abschlußplenum begrüßt und verabschiedet worden:

  • ein allgemeingültiges/r Logo/Flyer soll die Präsens in der Öffentlichkeit unterstreichen und den Wiedererkennungswert von Jahr zu Jahr steigen
  • es wurde eine Arbeitsgruppe Internet gegründet, die sich um Konzeption und Realisierung eines neuen Internetauftritts kümmert
  • die bisherige Arbeitsstruktur, selbstorganisiertes Treffen durch wechselnde Vorbereitungsgruppen wird als gut befunden und soll beibehalten werden
  • es werden Regionalgruppen mit einer Ansprechpartnerin eingerichtet, die dann bei der Vorbereitung der kommenden Treffen mithelfen sollen
  • die kommenden Vorbereitungsgruppen sollen verstärkt die vorhanden Netzwerke nutzen (z.B. Handwerkskammern, Verein Baufachfrau etc.)
  • zukünftig sollen wichtige gemeinsame Aufgaben während der Treffen in Arbeitsgruppen erarbeitet werden

Das Feedback der Tischlerinnen zu dem diesjährigen Treffen war durchweg positiv. Das Workshopangebot wurde als sehr ausgewogen empfunden. Auf der anderen Seite aber war auch genügend Raum für den Austausch untereinander gegeben.

Auch die angestrebten Veränderungen sind auf große Resonanz gestoßen, denn allen Anwesenden war bewußt, dass es zwar hilfreich ist, sich im geschützten Rahmen des Treffens über Diskriminierungserfahrungen im Arbeitsalltag auszutauschen, dass es aber ebenso wichtig ist, die Präsenz des Tischlerinnetreffens der Öffentlichkeit bewußt zu machen, um Schritt für Schritt Geschlechterdemokratie auf dem Arbeitsmarkt als Selbverständlichkeit zu etablieren.

Flyer des Treffens

Unsere erste Internetseite entsteht

Wir danken dem Orgateam 2003

Karin Bergander, Monika Bokermann, Anna Häger, Theresia Jungert, Marijke Kohlhase, Lizzy Litzke, Gunda Meyer, Ortrud Nielinger, Kerstin Semrau, Gabi Wobbe.

 

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Daten über das 15. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 02. - So, den 05. September 2004

im ABC Tagungshaus Drochtersen-Hüll (bei Hamburg)

mit 92 Frauen, davon 53 zum ersten Mal

Foto-Galerie

Bericht vom 15. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2004)

Das 15. Bundesweite Tischlerinnentreffen fand vom 02.09 - 05.09.2004 im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll statt.



Es nahmen 92 Frauen (zuzüglich Organisatorinnen) an unserer Veranstaltung teil, davon waren 53 zum ersten Mal dabei.
Dieser hohe Anteil an neuen Teilnehmerinnen zeigt, dass wir mit unserer Werbung erfolgreich waren und sich die Kenntnis vom und das Interesse am Tischlerinnentreffen immer weiter verbreitet! Obwohl der Tagungsort weit im Norden in einer unbekannten Kleinstadt lag, war die Beteiligung insgesamt erfreulich hoch. Aus diesem Grunde musste die Vorbereitungsgruppe kurzfristig noch zwei zusätzliche Workshops ins Programm aufnehmen und weitere Schlafplätze organisieren, um alle Frauen unterbringen zu können.
Alle Teilnehmerinnen, Referentinnen und Organisatorinnen sorgten für eine schöne Atmosphäre und beteiligten sich begeistert an den vielfältigen Seminaren.



 

In Workshops wie “Kerbschnitzen, Stuhlflechten und Wippdrechseln“ konnten die Teilnehmerinnen Techniken des Holzhandwerks jenseits des Arbeitsalltages ausprobieren und sich so ein Bild über die Vielseitigkeit und Kreativität des Berufes machen.
In anderen praktischen Workshops wie „Schweißen, Lehmbau und historische Oberflächen“ stand das Erlernen besonderer handwerklicher Techniken im Vordergrund. 
Die fachbezogen theoretischen Workshops „Geigenbau, Bootsbau,Entwurf und Restaurieren gaben Einblick in spezielle Arbeitsbereiche des Tischlerhandwerks.
Der Excelkurs gab anhand eines beispielhaften Auftrages zur Möbelherstellung eine Einführung in die Kalkulation mithilfe dieses Computerprogramms.
Die Workshops „Wendo, Baumklettern boten die Möglichkeit, Selbstvertrauen zu stärken, eigene Handlungskompetenzen gegenüber Diskriminierungen auszubauen und das gegenseitige Vertrauen zu kräftigen und zu nutzen.



 

Der neue Internetauftritt wurde vorgestellt und dokumentiert. Wir wünschen und hoffen nun, dass dieses Medium rege genutzt wird, da es ein großer Fortschritt, bzw. eine große Möglichkeit für die bundesweite und sogar internationale Vernetzung für Frauen im Tischlerhandwerk bietet.



 

Der Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre und somit auf die anfängliche Motivation und Gestaltung der Treffen war sehr interessant und informativ. Es entspann sich eine rege Debatte über strukturelle Veränderungen bzw. die fortbestehenden Missstände in den letzten Jahren für Frauen im Handwerk.



 

Im Rahmen der Arbeitsgruppen und der Fortsetzung der Zukunftswerkstatt kamen wir zu folgenden Ergebnissen und Vorschlägen:


  • Alle Beschlüsse vom letzten Jahr wurden umgesetzt

  • Die AG Internet hat einen neuen Internetauftritt realisiert, der nun verstärkt für Werbung, Information und regionale Vernetzung genutzt werden soll 

  • Alle Regionalgruppen erarbeiten während des nächsten Treffens gemeinsame Aufgaben

  • Austausch der Regionen, Austausch der regionalen Kontaktfrauen soll beim nächsten Treffen stattfinden

  • Regionalgruppe Bielefeld startet ein Pilotprojekt und berichtet beim nächsten Treffen davon

  • Erstellung einer Dokumentation der Geschichte und Grundsätze des Tischlerinnentreffens



Diese Vorschläge erhielten beim Abschlussplenum großen Zuspruch.


 


Viele Rückmeldungen zeigen, dass die Teilnehmerinnen dem Berufsalltag nun gestärkt, mit neuer Motivation, neuen Ideen und Kenntnissen und vor allem auch einem größeren Handlungsspektrum begegnen können. Die zunehmende Vernetzung und die Weiterentwicklung des Internetauftritts tragen ihren Teil dazu bei.


 


Das Gesamtkonzept, von Frauen für Frauen einen angenehmen, geschützten Raum zum Austausch und Lernen zu schaffen, wird weiterhin als sehr wichtig erachtet. Wir müssen aber zusätzlich ein flächendeckendes Netzwerk aufbauen, um auch nach außen hin aktiv werden zu können, dort auf Missstände aufmerksam zu machen und diese zu beseitigen.

Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2004

Anette Albers, Franziska Hüttry, Annette Hary, Yule von Hertell, Dorothee Krause, Daniela Meyer, Nina Schoel, Anna Schulz, Uta Seveneick.

 

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Daten über das 16. bundesweite Tischlerinnentreffen

Do, den 08. - So, den 11. September 2005

im Aktivzentrum Wittfeitzen (Wendland)

mit 104 Frauen

Foto-Galerie

Bericht vom 16. bundesweiten Tischlerinnentreffen (2005)


Das 16. Bundesweite Tischlerinnentreffen fand vom 08. -11. September 2005 im Aktivzentrum Wittfeitzen im Wendland statt.


 

Bei dem diesjährigen Treffen haben 100 Frauen aus dem Tischlerhandwerk und anderen holzverarbeitenden Gewerken teilgenommen. Auf Basis einer internen Evaluation, mit einer Beteiligung von 86%, konnten wir feststellen, dass ungefähr ein Drittel der Frauen das erste Mal bei dieser Veranstaltung waren, was deutlich zeigt, dass das Treffen auch weiterhin auf großes Interesse stößt. Ein weiteres Drittel kam zum zweiten und dritten Mal, das übrige Drittel zum wiederholten Male (bis zu zehn Mal). Die Altersstruktur der Besucherinnen reicht von 20 bis über 50 Jahren. 



 

Obwohl knapp ein Drittel der anwesenden Tischlerinnen nicht mehr als einzige Frau in ihrem Betrieb oder ihrer Schule arbeiten, ist das Gros jedoch noch immer als einzige Frau in ihrem Arbeitsumfeld tätig. 
Darum sind die Treffen weiterhin ein wichtiges Forum für Meisterinnen, Gestalterinnen, Gesellinnen, Auszubildenden, Selbstständigen und reisende Tischlerinnen. Auf den jährlichen Treffen werden Erfahrungen aus dem Berufsleben ausgetauscht, Kontakte geknüpft und gepflegt, Motivation erfahren. 



 

Eine besondere Bereicherung bietet das vielfältige Angebot an Workshops, um sich in vielen Bereichen gemeinsam weiterzubilden, neue Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse zu sammeln.


 


Zunehmend gewinnt auch das Thema „Vernetzung“ an Bedeutung. Bestehende Regionalgruppen berichteten von ihren Treffen und gemeinsamen Aktivitäten. Frauen aus anderen Regionen im gesamten Bundesgebiet schlossen sich zu neuen Gruppen zusammen. Die feststehenden Termine werden auf der Internetseite des Tischlerinnentreffens bekannt gegeben.



 

In seinem geschützten Rahmen bietet das jährliche Tischlerinnentreffen auch Raum für den Austausch von Diskriminierungserfahrungen im Arbeitsalltag. Außerdem scheint die Wichtigkeit der Treffen und ihre Präsenz in der Öffentlichkeit zunehmend ein Mittel zu sein, um Schritt für Schritt Geschlechterdemokratie auf dem Arbeitsmarkt als Selbstverständlichkeit zu etablieren.


 


Die Räumlichkeiten des Aktivzentrums Wittfeitzen und sein weitläufiges Gelände boten eine optimale Voraussetzung für die vielfältigen Workshops und das Freizeitangebot. Zusammen mit dem guten Wetter sorgten alle Teilnehmerinnen, Referentinnen und Organisatorinnen für eine kreative und entspannte Atmosphäre.


Flyer des Treffens

Wir danken dem Orgateam 2005

 

Hanna Ahrens, Mieke Bubenzer, Scholastica Dey, Sabine Hausherr, Lore Penske, Jonna Raether, Michal Rensing, Karin Zelm

dazu jede Menge Unterstützung von Anke Allewelt, Corinna Jankowski und der "Perle".

 

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